Glöckchen

Großes Weihnachts-
Preisausschreiben 2019

Glöckchen

Hauptgewinner

1. Preis: Westeuropa-Kreuzfahrt mit „Mein Schiff 3“


Über den Hauptpreis freut sich Sabrina Werneke aus Verl-Bornholte. Blumen und eine Urkunde überreichte Gerrit Dinkels, Leiter der Lokalredaktion Gütersloh, der glücklichen Gewinnerin.

Erst der Bachelor, dann in den Urlaub

Verl (gl). Sabrina Werneke (24) hat einen Lauf. Im Sommer bekam die Schlittenhundefahrerin bei der Sportlerehrung der Stadt Verl die Goldmedaille als erfolgreichste Sportlerin. Jetzt hat sie den Hauptpreis beim großen „Glocke“-Weihnachtspreisausschreiben gewonnen: eine Westeuropakreuzfahrt mit „Mein Schiff 3“.

Die angehende Maschinenbauerin schreibt zurzeit ihre Bachelor-Arbeit an der Fachhochschule Minden. Als die „Glocke“ am Montag vor der Tür steht, können die 24-Jährige und ihre Mutter Hannelore das Glück kaum fassen. „Der Sommerurlaub ist dann schon gerettet“, sagt Sabrina Werneke, als sie sich wieder gefasst hat. „Ich hatte schon überlegt, wohin es gehen sollte.“ Und räumt ein, gerade noch einen Blick auf die Gewinne beim Weihnachtspreisausschreiben geworfen zu haben.

Vom 14. bis zum 25. September 2020 wird sie nun mit einer Begleitperson die Kreuzfahrt unternehmen und dabei Städte wie Southampton, Bilbao, La Coruña und Lissabon besuchen. Die Glöckchen-Suche hat bei den Wernekes Tradition und ist eine Gemeinschaftsaufgabe. In diesem Jahr hat in erster Linie Vater Alfons gesucht. „Ich habe den Brief zur Post gebracht“, berichtet die Tochter. Es hat sich gelohnt.

Die große Leidenschaft der Familie sind ihre Schlittenhunde. Zum Haushalt gehören fünf Sibirische Huskys und der eineinhalbjährige Dackel Charly. „Das ist der Aufpasser“, sagt die Verlerin. Die Goldmedaille der Stadt Verl bekam die 24-Jährige, weil sie 2018 Deutsche Meisterin im Schlittenhundefahren wurde. In diesem Jahr belegte sie den zweiten Platz. Seit ihrem vierten Lebensjahr frönt sie diesem besonderen Hobby.

Priorität hat zurzeit aber die Bachelor-Arbeit zum Abschluss ihres praxisintegrierten Studiums. Abgabetermin für die Mitarbeiterin der Rietberger Firma Großewinkelmann ist am Donnerstag in einer Woche.

2. Preis: Flusskreuzfahrt mit Rad und Schiff


Jubel statt Mathematik: In der Oelder Overbergschule freute sich die Klasse 2a mit ihren Klassenkameraden, als (v. l.) Roland Hahn, Leiter der „Glocke“-Lokalredaktion Oelde-Ennigerloh, die Zwillinge Tim und Tobias Kampkötter mit ihrem Gewinn überraschte.

Mit den Zwillingen Tim und Tobias jubelt die gesamte Klasse 2a

Oelde (gl). Auf dem Flur in der Oelder Overbergschule ist es ruhig. Die fünfte Stunde hat angefangen, in den Klassenzimmern wird eifrig gelernt. Doch um 12.10 Uhr wird es hinter der Tür der Klasse 2a etwas lauter, und der Mathematikunterricht hat Pause. Stattdessen freuen sich die Schüler mit ihren Klassenkameraden, den Zwillingen Tim und Tobias Kampkötter.

Die beiden Siebenjährigen dagegen sind kurz etwas stiller geworden. Tobias wirft Tim am Nachbartisch einen Blick zu, und der sagt verdattert: „Gewonnen, das geht doch gar nicht!“ Doch, das geht. Die Namen der Zwillinge stehen auf dem Umschlag, der ihnen beim „Glocke“-Weihnachtspreisausschreiben nun den zweiten Platz beschert hat: eine Flusskreuzfahrt mit Rad und Schiff durch die niederländische Provinz Zeeland. Während Tim und Tobias die Nachricht sacken lassen, geht der Mathematikunterricht weiter. Der Zahlenraum bis 100 wird erkundet.

Als die Zwillinge nach der Schule zu Hause von ihren Tretrollern steigen, erwartet ihre Mutter Anja Kampkötter sie schon. Und auch Vater Ralf nutzt seine Mittagspause, um „den Jungs zur Kreuzfahrt zu gratulieren“, wie er mit einem Schmunzeln erklärt, und um die Freude über den Gewinn mit seinen Liebsten zu teilen. Denn in die Suche nach dem „Glöckchen“ ist seit Jahren ebenfalls die gesamte Familie eingebunden – nicht zuletzt die Großmütter der Jungs.

Die Siebenjährigen überlegen schon: Vielleicht könnten sie schulfrei bekommen? Vater und Mutter, die beide bei der Oelder Iro-Möbelfabrik arbeiten, blicken sich lächelnd an. Fest steht: Der Familienrat wird tagen. Es sei der erste Gewinn der Familie beim „Glöckchen“-Spiel, sagt Anja Kampkötter versonnen. „Und dann direkt eine Kreuzfahrt!“

3. Preis: Kurz-Kreuzfahrt nach Schweden


Als sie von ihrem Gewinn beim Großen Weihnachtspreisausschreiben der „Glocke“ erfuhr, rief Heike Brinkrolf sofort ihren Ehemann Andreas (r.) an. Der ließ alles stehen und liegen und eilte herbei. Unser Bild zeigt (v. l.) Nimo Sudbrock, Leiter der Lokalredaktion Rheda-Wiedenbrück, mit Heike und Andreas Brinkrolf.

Ehepaar aus Rietberg freut sich auf den Urlaub auf hoher See

Rietberg (gl). Unverhofft kommt oft: Die frohe Kunde vom Gewinn des dritten Hauptpreises hat Heike Brinkrolf am Montagvormittag an ihrem Arbeitsplatz beim Rietberger Maschinenhersteller Kuper erreicht. Die spontan anberaumte vermeintliche Dienstbesprechung mit ihrem Vorgesetzten Reinhold Laumeier entpuppte sich als Überraschungsbesuch der Rheda-Wiedenbrücker Lokalredaktion der „Glocke“.

Ihr Glück konnte die 49-Jährige zunächst gar nicht fassen: „Ich bin wirklich baff.“ Seit fast 30 Jahren begibt sich Heike Brinkrolf gemeinsam mit ihrem Ehemann Andreas (52) regelmäßig auf Glöckchen-Suche. „Gewonnen haben wir bislang erst einmal. Das war ein praktischer Pizzaschneider, an dem wir lange Freude hatten.“

Im kommenden Mai sticht das Ehepaar aus dem Rietberger Stadtteil Neuenkirchen mit dem Kreuzfahrtschiff AIDA-mar von Warnemünde aus in See. Ziel der fünftägigen Kurzreise ist die schwedische Hauptstadt Stockholm. Unterwegs steht ein Abstecher zum mittelalterlichen Küstenort Visby auf Gotland auf dem Programm.

Heike Brinkrolfs Freude kannte am Montag keine Grenzen. „Eigentlich wollten wir im Mai mit dem Bus nach Österreich fahren, aber zum Glück haben wir noch nicht gebucht“, berichtete sie. Zur Silberhochzeit vor fünf Jahren haben sich die Brinkrolfs gegenseitig eine Dubai-Kreuzfahrt geschenkt. „Damals sind wir in Sachen Urlaub auf hoher See auf den Geschmack gekommen.“ Dass sie die nächste Kreuzfahrt dank des Großen Weihnachts-Preisausschreibens der „Glocke“ jetzt wesentlich früher antreten können als gedacht, sei fast zu schön, um wahr zu sein.